Borreliose Therapie

Borreliose Therapie

Hallo! Wahrscheinlich suchst Du Informationen zum Thema Borreliose und Coinfektionen mit dem Ziel, dass es Dir bald wieder besser geht! Ich hoffe, dass ich mit Dieser Seite etwas dazu beitragen kann und wünsche Dir von ganzem Herzen alles Gute für deine Gesundheit. Ich weiß, dass es schon bis zur Diagnose ein sehr langer und steiniger Weg sein kann und in der Therapie zeigt einem der Teufel persönlich die Hölle! Ob Schule, Studium, Arbeit oder Beziehungen – nicht selten geht das vor die Hunde. Nachfolgend meine Erfahrungen und meine Tipps für den Weg zurück ins Leben (ohne Anspruch auf medizinische Korrektheit). 

ILADS

Die Diagnostik und Therapie der Borreliose ist zum Leidwesen der Patienten ein sehr umstrittenes Thema. Als Betroffener sollte man sich meiner Meinung nach an den ILADS Richtlinien orientieren. Doch nicht jeder kann oder will wochen- oder monatelang Antibiotika nehmen, es findet sich vielleicht kein passender Arzt in der Nähe oder man hat schon mehrere Therapieversuche erfolglos hinter sich. Hier gilt es mit einem Arzt oder Behandler einen passenden Weg zu finden und ich möchte hier den Weg aufzeigen, den ich gewählt habe und damit Erfolg hatte. Auch sollte man sich immer im Klaren sein, dass es Fehldiagnosen gibt und auch fälschlicherweise eine Borreliose diagnostiziert werden kann – bei der vielschichtigen Symptomatik ist es nicht immer einfach alles richtig zuzuordnen! Auch hilft viel nicht immer viel und manche Mittel bringen nichts oder schaden sogar –  Stichwort „Versuch und Irrtum“ und „Glück“. Außerdem gibt es auch Therapeuten bzw. Heilpraktiker, die bestenfalls als Pfuscher bezeichnet werden können und sich das auch noch teuer bezahlen lassen. Am Anfang steht aber die Diagnose, die nicht zwangsweise über das Blut erstellt werden kann sondern im Zweifelsfall von einem erfahrenen Arzt anhand der Symptome gestellt werden muss. Auch gibt es viele weitere Krankheiten, die von Zecken übertragen werden können wie auch Coinfektionen, die schon länger im Körper schlummern und die Gunst der Stunde (geschwächter Körper) ausnutzen. Bluttests wie LTT, EliSpot oder Lymespot helfen dabei die Borreliose zu diagnostizieren, aber viele andere Tests für andere Erreger können sinnvoll sein und sollten vom erfahrenen Arzt entsprechend der Smyptomatik durchgeführt werden.

Selbstheilungskräfte unterstützen

Umso schwerer die Krankheit(en), desto mehr muss man den Körper unterstützen und entlasten. Folgende Punkte sollten nicht nur beachtet, sondern möglichst gelebt werden:

Trinken

  • 30-50ml pro kg pro Tag
  • Tees und stilles Mineralwasser
  • andere Getränke können getrunken werden, zählen aber nicht dazu
  • morgens ein Glas heißes Wasser, ggf. mit frisch gepresstem Zitronensaft und Cayennepfeffer

Schlaf

  • regelmäßig schlafen
  • 7 Stunden durchgehend schlafen
  • Störfaktoren beseitigen (jegliches Licht eliminieren)
  • nachts schlafen
  • für Computer Programme nutzen um den Blauanteil herauszufiltern abends

Sport & Bewegung

  • Spaziergänge (!)
  • ggf. Nordic Walking (gut gegen Rückenprobleme)
  • Radfahren (entlastet Knie)
  • Schwimmen, Aquajogging
  • Joggen
  • Wandern
  • Langlaufen
  • alle Sportarten sollten nicht übertrieben werden, d.h. man sollte nebenher problemlos eine Unterhaltung führen können
  • Sauerstoff hilft immer, auch wenn ein Spaziergang zu schwer erscheint wird es einem danach besser gehen
  • zu viel UV Strahlung meiden
  • Blackroll und Blackroll Duoball nutzen – absolute Wohltat für den Körper

Ruhe finden

  • Stress vermeiden
  • Konflikte lösen
  • Gespräche führen
  • evtl. Psychotherapie
  • positiv denken

Gifte meiden

  • Gifte entfernen aus dem Körper und aus der Wohnung
  • keine Drogen
  • kein Nikotin
  • keine Benzodiazepine und kein Alkohol, beides wird u.U. sehr schlecht vertragen
  • Shampoo, Duschgel und Zahnpasta ggf. durch milde Alternativen oder spezielle Produkte ohne Allergene ersetzen wobei Duschgel und je nach Frisur auch Shampoo überflüssig sind
  • zumindest im Schlafbereich kann es nicht schaden zu versuchen Strahlung zu reduzieren (normales und v.a. altes DECT Telefon, WLAN, Mobilfunk) durch z.B. Flugmodus des Mobiltelefons, WLAN Nachtschaltung und z.B. Blue Eco Schnurlostelefon oder das Umstellen der Geräte
  • generell gibt es 3 goldene Regeln: Entgiften, entgiften und entgiften – und das funktioniert umso besser desto weniger Gift zugeführt wird

Ernährung

  • gesunde und eher basische Ernährung
  • frisches Obst und Gemüse in Bioqualität
  • Verzicht auf Zusätze
  • Verzicht auf Fertig- und Dosenprodukte
  • Verzicht auf Weißmehlprodukte (Alternative: Dinkelvollkorn)
  • Verzicht auf raffinierten Zucker und Frittiertes
  • mehr Rohkost und ansonsten mehr Dünsten anstatt Kochen
  • 1 EL Lein- oder Walnussöl pro Tag (Olivenöl fördert u.U. Entzündungsprozesse)
  • Ei, Laktose und Histamin zeitweise komplett meiden falls unverträglich
  • gutes Meer- und Steinsalz benutzen
  • viel Zwiebeln und v.a. Knoblauch und Bärlauch verwenden falls verträglich (Knoblauch nicht erhitzen bzw. nach dem Kochen erst hinzugeben da nicht alle Inhaltsstoffe das Kochen überleben)
  • wenig Fleisch aber wenn dann gute Qualität und eher kein Schweinefleisch
  • Rotweinessig verwenden
  • abwechslungsreich essen und auch immer wieder ausprobieren ob etwas vertragen wird oder nicht

Sonstiges

  • Hygienespüler für die Waschmaschine gegen Pilze, Bakterien und Viren
  • Sauna, Schwitzbäder, Wärmekissen um die Körpertemperatur punktuell zu steigern sofern verträglich
  • Basenbäder
  • Fußbäder (mit z.B. 7g Magnesiumchlorid Hexahydrat)
  • Weiterbildung durch Bücher
  • Psyche pflegen und stur bleiben da das Umfeld irgendwann überfordert sein wird und der Einfachheit halber lieber auf die vielen vergeblichen Heilungsversuche verzichten möchte
  • Optimistisch sein, egal wer was sagt
  • Bei Arztempfehlungen wie „Dr. X behandelt Y schon seit über 10 Jahren wegen Borreliose, probiere es doch mal bei dem, der ist Spezialist“ überlegen, ob man die Krankheit auch 10 Jahre verwalten oder aber woanders Heilung finden möchte
  • Nicht über Ärzte aufregen: Ich begegnete ungefähr 50 Ärzten und davon waren 45 fachlich und/oder menschlich schlecht, 3 ehrlich und bemüht und 2 konnten helfen

Medikamente

Meine Medikation: Phytotherapie, dazu nach Bedarf auch Nahrungsergänzungsmittel (Vitamine, Mineralstoffe) und Tees. Nach und nach habe ich diverse Mittel ausprobiert und ausgetauscht – alles abgesprochen mit Ärzten und Heilpraktikerin.

Wilde Karde

  • Die genaue Dosierung und das Mischverhältnis der Kardentinktur ist nicht ganz klar. Von 3x 3-5 Tropfen pro Tag im Verhältnis 1:10 (Droge:Alkohol) bis hin zu 3x 3 Tropfen bis 3 Esslöffel pro Tag im Verhältnis 1:1 liest man alles.
  • Bisher habe ich lange Zeit 3x 3-5 Tropfen einer 1:10 Mischung genommen und eine höhere Dosis davon vertrage ich nicht. Die 1:1 Mischung vertrage ich aber besser in etwa derselben Dosierung und sie wirkt auch besser. Man sollte sich ganz langsam an seine Dosis herantasten, mich hat es die ersten 2 Wochen komplett auseinandergenommen.
  • Die Karde habe ich erst nach ca. 6 Monaten dazugenommen und zwei richtig harte Wochen später war die bleierne Müdigkeit weg.
  • Man weiß weder was genau in der Karde wirkt noch warum sie wirkt. Manche behaupten auch, sie würde/könne nicht wirken.
  • Eingenommen wird die Tinktur pur; in den Mund tropfen lassen und ca. 30 Sekunden im Mund behalten und schlucken.

APP Plus

2x täglich eine Kapsel nach dem Essen. Diente v.a. um genug Artemisinin einzunehmen. Eine Kapsel enthält:

  • 200mg Artemisinin
  • 35mg Pau Pereira
  • 15mg Rosmarin
  • 2,5mg schwarzer Pfeffer

TBB Plus

2x täglich zwei Kapseln nach dem Essen. Ziel sollten insgesamt 800mg Artemisinin täglich sein, d.h. es wären auch bis zu 2x 4 Kapseln TBB möglich und man kann beide APP weglassen (oder 2x 3 Kapseln TBB und 1x APP). Zu viel davon (bzw. zu viel Artemisin wahrscheinlich) geht bei mir recht schnell auf die Nerven, dann werden Hände und Füße taub oder kribbeln. Eine Kapsel enthält:

  • 120mg Polyporus Extrakt Pulver
  • 100mg Andrographis Paniculata Extrakt Blatt Pulver
  • 100mg Artemisinin
  • 50mg OPC Traubenkern Extrakt (davon 47,5mg Polyphenole)
  • 30mg Katzenkrallen Extrakt (davon 0,9mg Alkaloide)
  • 30mg Grapefruitkern Extrakt (davon 13,5mg Bioflavonoide)
  • 5mg Knoblauch Extrakt (davon 125ug Allicin)

DTC Plus

2x täglich zwei Kapseln nach dem Essen. Dient v.a. zur Entgiftung und Stärkung der Entgiftungsorgane. Nicht zwingend notwendig wenn man anderweitig entgiftet, aber in der Kombination natürlich leichter als Kapsel einzunehmen. Eine Kapsel enthält:

  • 150mg Chlorella
  • 50mg Brennnessel Extrakt
  • 50mg Heidelbeeren Extrakt
  • 50mg Cranberry Extrakt
  • 50mg Preiselbeeren Extrakt
  • 40mg Artischocken Extrakt (davon 1mg Cynarin)
  • 25mg Cistus Extrakt (davon 16mg Polyphenole)
  • 20mg Salbeiblätter Extrakt
  • 15mg Bärlauchblätterextrakt
  • 10mg Curcuma Pulver

Chlorella

  • Chlorella ist ein Allroundtalent und dient u.a. der Entgiftung da Gifte im Darm gebunden werden können, besitzt aber viele weitere positive Eigenschaften (viele gesunde Inhaltsstoffe, Aminosäuren, Mineralstoffe, reguliert den Darm,…).
  • Ich nehme 2-3x täglich 1-5g ca. 30 Minuten vor einer Mahlzeit.
  • Man liest auch, dass Chlorella kaum entgiftende Wirkung hat und lediglich Gifte im Darm auffangen und binden kann. Auch gibt es immer wieder Berichte über mit Giften belastetes Chlorella. Eine Wirkung ist vorhanden aber es kann auch negative Folgen haben. Insofern auf gute Qualität achten falls möglich. Alternativ gibt es auch Kohle oder Zeolith mit ähnlich bindender Wirkung.

Vitamin B12

  • Nerven sollten im B12 „schwimmen“ bei Borreliose und ähnlichen Erkrankungen.
  • Bei vegetarischer Ernährung soll man angeblich die B12 Werte beobachten wobei ich nach knapp einem Jahr ohne Fleisch und ohne B12 Supplementierung eine Erhöhung des B12 hatte. Soviel dazu.
  • Methylcobalamin bevorzugen, z.B. 1000ug pro Tag als Lutschtablette – andere B12 Formen werden praktisch nicht im Darm aufgenommen. Überdosierung kaum nicht möglich, egal ob geschluckt, gelutscht oder gespritzt. Im Gegenteil, die Überdosierung ist meistens gewünscht und es wird davon ausgegangen, dass die offiziellen Richtwerte (210-910 ng/ml) was die Versorgung angeht viel zu niedrig sind. 1500 ng/ml wären ein guter Wert, manche sagen auch 2000 ng/ml wobei ich gelesen habe, dass es dann ggf. negative Folgen haben könnte.
  • Alternativ Depotspritzen geben lassen. Können billig gekauft werden und selbst oder über den Hausarzt gespritzt werden.

Probiotika

  • Ich nahm anfangs immer täglich Probiotika, später immer wieder für ein paar Wochen.
  • Wechselte verschiedene Sorten durch (Healthy Origins, Darmflora plus select, Probiotik protect, Mutaflor, Omni Biotic…).
  • Probiotika wirken (wenn überhaupt) nur wenn man sie nimmt und verändern die Darmflora vermutlich nicht nachhaltig, helfen aber dabei unerwünschte Darmbewohner zu vertreiben oder den beschädigten Darm wieder aufzubauen. Wer Probleme mit der Verdauung hat sollte die ein oder andere Sorte ausprobieren. In diesem Gebiet wird viel geforscht, einige Bakterienstämme haben kaum Wirkung – also ausprobieren.
  • Actimel oder ähnliche Produkte enthalten v.a. Zucker und nur sehr geringe Mengen an Bakterien, meist auch keien Kombination sondern nur eine Sorte bzw. Stamm.

Basenpulver

  • Täglich abends ein Löffel Dr. Jacobs Basenpulver.
  • Citrate sind meist besser verträglich.

Dekristol / Vitamin D

  • Blutwerte vor Einnahme kontrollieren da hohe Vitamin D3 Werte bei Borreliosepatienten ein Hinweis auf eine Sarkoidose bzw. Belastung der Lymphknoten am Hals sein können, außerdem zur Verlaufskontrolle.
  • Einmalig Initialdosis von 20-25 Dekristol um den Mangel zu beseitigen (Tagesdosis 100.000 IE). Frühestens 1 Monat nach der Initialdosis den Erfolg messen.
  • 1x wöchentlich 1-2 Dekristol als Erhaltungsdosis für Vitamin D zwischen Herbst und Frühling.
  • Hochnormale Werte von >60ng/ml sind anzustreben.
  • Alternativ gibt es auch Vitamin D Tropfen, die nach Belieben dosiert werden können. Im Ausland gibt es auch Präparate mit höherem Wirkstoffgehalt. Aber aufpassen, nicht jeder verträgt Dekristol oder die Tropfen – also immer einschleichen/testen.

Indische Flohsamen

  • Nahm ich anfangs fast nie, helfen ggf. bei Verstopfung und Durchfall und regulieren mittel- und langfristig die Darmtätigkeit. Mittlerweile habe ich mir ein Müsli selbst gemischt mit ausreichend Floh- und Leinsamen.
  • Dienen zur Entgiftung von bestimmten Stoffen (???) im Darm, die durch Chlorella und andere Produkte nicht aufgenommen werden können wobei ich die genauen Details vergessen habe (wird aber bei Dimmendaal und Storl empfohlen und beschrieben).

MSM

  • MSM ist Schwefel und nicht zu verwechseln mit MMS.
  • Nebenwirkungsfrei (kann am Anfang zu Kopfschmerzen führen).
  • Kann Gifte lösen, kann v.a. Nervenfunktion/-schmerzen verbessern wenn ein Mangel vorliegt.
  • Es hilft ggf. bei Gelenkbeschwerden.
  • Nahm es je nach Bedarf immer wieder ein paar Wochen lang, jeweils <1g täglich in z.B. Saft eingerührt.
  • Kann die Meinung nicht teilen, dass es ein Wundermittel ist wie oft beschrieben.
  • Gibt es günstig in großen Mengen, z.B. 1kg für 12 Euro anstatt den viel zu teuren Kapseln.

Magnesium

  • Borrelien „klauen“ anscheinend Magnesium.
  • In den ersten Monaten habe ich täglich 200-500mg Magnesium vor dem Schlafengehen genommen als Tabletten wobei man aufpassen sollte welche Art Magnesium man nimmt. Ich vertrage z.B. Citrate problemlos bis 1g aber nicht wenn es mit anderen Stoffen gemischt ist und bei 400mg in anderer Form wirkt es bei mir abführend.
  • Mittlerweile nehme ich außer ganz selten durch das Basenpulver kein Magnesium mehr regelmäßig, evtl. mal beim Sport eine Magnesiumtablette ins Wasser für den Geschmack.
  • Magnesium gibt es auch sehr günstig in großen Mengen, z.B. 1kg Magnesiumchlorid Hexahydrat in Pharmaqualität für 8 Euro. Daraus kann man sehr leicht „Magnesiumöl“ machen: 6g davon auf 200ml Wasser sind 717mg Magnesium und somit eine Tagesdosis. Schmeckt etwas bitter, kann sich damit aber auch einreiben oder in ein Fußbad geben. Anscheinend soll beim Einreiben kein Magnesium für die Borrelien bereitgestellt werden (wobei es auch hier heißt, dass das Einreiben keine Wirkung hat und andererseits sich auch die Frage stellt, wo sich die Borrelien das Magnesium dann klauen?!). Eine leider unübersichtliche Seite mit Infos findet man hier.

Latromactan

  • Spinnengift(enzyme) der Schwarzen Witwe.
  • Es soll bei Borreliose helfen wobei man dazu praktisch nichts im Internet und in der Literatur findet.
  • Ich habe 10 Monate die Tropfen genommen: 3x täglich 5-8 Tropfen für eine Minute im Mund behalten und dann schlucken.
  • Zu viel Latromactan hat Blitze in den Nerven verursacht.

Solunat Nr. 8

  • Aktiviert u.a. den Leberstoffwechsel.
  • Stärkt die Leber.
  • Regt Gallensaftproduktion an.
  • 2x täglich meherere Tropfen genommen, v.a. am Anfang der Therapie und dann nur noch sporadisch.

Sanukehl Produkte

Diese Produkte nahm ich die ersten paar Monate mehr oder weniger abwechselnd, v.a. gegen Pilze. Im Nachhinein hat es zwar nicht geschadet, aber alles in Richtung Homöopathie lehne ich heute ab:

  • Albicansan D4
  • Pefrakehl D4
  • Nigersan D4
  • Quentakehl D4
  • Exmykehl D3
  • Notakehl D4
  • Mucokehl D5
  • Utilin S D4

Teemischung

  • 1-2x täglich 0,5l Teemischung in der ersten Tageshälfte.
  • Kann auf den Kreislauf gehen (Vorsicht bei Herzerkrankungen).
  • Schützt Leber, reinigt und entgiftet.
  • Kein Metallsieb verwenden.
  • Jeweils zu gleichen Teilen: Mariendistelsamen, Schafsgarbe, Brennnessel, Walnuss, Ringelblume, Löwenzahn.

Zistrosentee

  • Mehrmals täglich eine Tasse Zistrosentee.
  • Kein Metallsieb verwenden.
  • Wirkt antiviral und antibakteriell, gegen Pilze, oxidativ, entzündungshemmend.
  • Soll gegen Biofilme wirksam sein wobei hier der eindeutige Nachweis fehlt.
  • Wirkt auch prophylaktisch gegen eine Vielzahl an Viren (besser als z.B. Tamiflu o.ä.).

OPC / Resveratrol

  • „Vitamin P“, auch als das bessere Vitamin C bezeichnet.
  • Starkes Antioxidans.
  • Wird auch als Wundermittel für alles gepriesen, unterstützt auf jeden Fall das Immunsystem und hat viele positive Wirkungen.
  • Wird wohl öfters in eher schlechter Qualität angeboten, also informieren und nicht die billigste Variante kaufen da die ggf. unverträglicher ist und nicht wirklich wirkt. Auch wird bei OPC oft ewiges Leben versprochen wie bei vielen Dingen mit denen man kranke Menschen abzocken kann.

Mariendistel

  • Mariendistel stärkt, schützt und reinigt die Leber und regt die Galle an.
  • Kann auch positiv wirken auf Migräne, Trigeminusneuralgie und Pfortaderstauung.
  • Je nachdem wo man die Kapseln bezieht die Packungsbeilage befolgen, wobei ich Mariendistel nur ab und zu nach Gefühl nehme da ich morgens ja immer die Teemischung mit Mariendistel trinke.

Rechtsregulat

  • Hilfreich oder nicht? Schmeckt auf jeden Fall sehr gewöhnungsbedürftig und ist teuer. Ich habe 2-3 Flaschen genommen, schlechter fühlte ich mich dadurch nicht. Die ersten Tage hat es mich sehr müde gemacht.
  • Pflanzlicher Immunmodulator, aber mehr Lebensmittel als Medikament.
  • Soll die pathologischen Fibrinmonomere auflösen, die sich in den kleineren Gefäßen wie eine Art Schutzschild über die Borrelien legen. Anstatt diese mit Heparin aufzulösen soll es mit Rechtsregulat besser gehen. Vermutlich fehlt auch hier der klare wissenschaftliche Beleg.

Rechtsdrehende Milchsäure

  • Milchsäure wirkt anregend auf den Darm und somit auch auf die Verdauung.
  • Positiver Effekt auf Darmbakterien.
  • Soweit ich mich erinnere fördert die rechtsdrehende Milchsäure nach mehreren Wochen auch die körpereigene Glutathion Produktion bzw. hält den Spiegel oben. Einfach gesagt ist Glutathion ein Antioxidans und ist wichtig für die Entgiftung und schützt somit die Zelle, v.a. die Mitochondrien, die ATP produzieren (ATP ist unser Treibstoff). Wird zu wenig ATP produziert laufen wir irgendwie auf Notstrom und Entgiftung, Abwehr von Erregern und Stärkung des Immunsystems bleiben auf der Strecke.
  • Rechtsdrehende Milchsäure ist z.B. in Sauerkraut enthalten. Ich nehme RMS Asconex Tropfen, immer wieder als Kur 3x 20 Tropfen am Tag. Überdosierung von Milchsäure ist eigentlich nicht möglich, was nicht gebraucht wird wandelt die Leber einfach um.

Tee

  • Genug zu trinken ist nie verkehrt, Tee bietet sich hier an. Außerdem ist Tee eines der ältesten Medikamente mit denen sich Menschen selbst therapieren.
  • Es lohnt sich bei diversen Kräutern nachzuschauen wie diese so wirken. Klassisch und praktisch sind natürlich Pfefferminze und Magen-Darm Teemischungen aus Fenchel, Anis und Kümmel. Aber auch Kamille oder Hagebutte. Im gut sortierten Laden gibt es für jeden etwas. Ich persönlich trinke eigentlich kaum grünen oder schwarzen Tee.
  • Aber Vorsicht, Tee kann auch richtig stark wirken. Entwässernde Nierentees aus z.B. Goldrute, Birkenblätter, Queckenwurzel & Co sollten anfangs schluckweise getrunken werden weil sich da sehr schnell sehr viel lösen kann. 3 Schluck aus einer ähnlichen Mischung haben mich für 2-3 Tage ausgeknockt mit Nierenschmerzen. Bei wassertreibenden Tees natürlich auch jede Menge Wasser nachtrinken.
  • Ähnliches gilt auch bei Gallensteinen, da kann ein für die Galle anregender Tee natürlich kontraproduktiv sein.
  • Positiv: Boldoblättertee kennt kaum jemand, wirkt aber sehr beruhigend, sehr angenehm an schweren Tagen. Auch wirkt er positiv auf Leber und Galle, soll Würmer töten können und treibt den Harn. Kann man auch wunderbar mit Pfefferminz, Fenchel, Mariendistel und Löwenzahn mischen als Lebertee. Aber die Boldoblätter sollte man nicht dauernd trinken, spätestens nach 4 Wochen wieder einen Monat Pause machen. Immer informieren, sonst kommen auf einmal ganz neue Symptome dazu!
  • Bittere Kräutertees 10 Minuten oder länger ziehen lassen wenn nichts Anderes erwähnt wird. Gerade die bitteren Stoffe sind die, die wir für eine gute Wirkung brauchen. Gute Qualität, vorzugsweise Bio oder aus der Apotheke, ist nie verkehrt. Meine Apotheke hat eine sehr große Auswahl und mischt mir alles was ich benötige zu einem sehr fairen Preis – teilweise billiger als ein einzelner Biotee aus dem Bioladen in derselben Menge. Es lohnt sich auch im Internet zu schauen was 1kg kostet – nicht selten bekommt man dann 1kg für wenig mehr als doe 100g Packung im Geschäft kostet.

Homöopathie

  • Ich würde heute keine homöopathischen Mittel mehr nehmen, jedenfalls nicht zur Bekämpfung irgendeiner Krankheit und auch nicht für irgendwas. Es ist Zucker, mehr nicht. In der Not habe ich daran geglaubt, jedenfalls unterstützend zur Phytotherapie. Hier kann auch keine Empfehlung gemacht werden da das richtige Mittel von einem erfahrenen Scharlatan (!) individuell ausgewählt und getestet werden muss. Unterstützend eingesetzt ist nichts dagegen einzuwenden außer den Kosten, die man selbst oder die Allgemeinheit tragen muss. Der Glaube versetzt bekanntlich Berge und für manche Menschen ist ein Placeboeffekt schon ein Segen wenn dadurch die Schmerzen nur ein klein wenig besser werden. Ein Placeboeffekt ist eben mehr als gar keine Effekt. Homöopathie bleibt bis heute den Nachweis der Wirksamkeit schuldig. Einfaches Gedankenspiel: Verdünnung der Wirkstoffe erhöht deren Wirksamkeit. Also müssten alle Menschen, die einen Wasserfilter benutzen um Schadstoffe aus dem Wasser zu filtern, schwer krank sein weil sie ihr Wasser zu stark wirksamen Gift-Hochpotenzen verdünnen. Auch hat Wasser kein Gedächtnis und speichert somit auch keine Energie – jedenfalls keines, das länger als 50 Femtosekunden existiert. Die Diskussion darüber ist müßig, weil jeder immer jemanden kennt, der damit metastierenden Krebs im Endstadium geheilt hat und anderes Gelaber.

Öl/Teebaumöl

  • Ölziehen: 1 EL Kokos, Sesam- oder Sonnenblumenöl ggf. mit 1 Tropfen Teebaumöl morgens direkt nach dem Aufstehen 20 Minuten oder so lange wie möglich im Mund bewegen (nicht gurgeln). Dient einerseits der Entgiftung und andererseits hilft es zusammen mit dem Teebaumöl gegen Candida. Davor Zungenschaber benutzen falls vorhanden. Vorsicht: Teebaumöl kann Plastikfüllungen angreifen (bisher keine Probleme). Danach Öl ausspucken; keinesfalls schlucken. Mund mehrmals mit Wasser ausspülen und dann Zähne putzen. Danach Frühstück und eben nochmals Zähne putzen. Warum, ob und wieso das hilft ist nicht eindeutig geklärt wobei das Öl zumindest Keime im Mund zerstört. Es kann zu einer Erstverschlimmerung kommen, generell hilfreich gegen Aphten, die Zähne werden weißer, Zahnfleisch wird besser und Lippen weicher. Ich habe es über Monate angewendet, allerdings nur immer 2-3 Minuten und es half gegen Candida. Ca. 1 Jahr später habe ich es dann teils mehrmals täglich 20 Minuten angewendet und mich hat es komplett zerlegt mit neuen Symptomen, aber insgesamt positiv. Angeblich soll man damit alles heilen können wenn man es lang genug macht wie bei so vielen Dingen… Wirklich schaden tut es meiner Meinung jedenfalls nicht.
  • Fußbäder mit einem Schuss Sonnenblumenöl und 5-10 Tropfen Teebaumöl sind wohltuend und machen die Fußsohlen weich. Mit Teebaumöl hilft es auch gegen Fußpilz.

Pyridoxin Komplex forte

  • Zink, Vitamin B6, Selen und ein paar andere Stoffe für die KPU/HPU wobei ich mittlerweile sehr stark an der KPU/HPU zweifle. Diese sogenannte Stoffwechselstörung gibt es schon sehr lange und es wäre sehr viel Zeit gewesen sie zu untersuchen und anzuerkennen. Bei Problemen mit Pyrrolen können ernsthafte gesundheitliche Folgen auftreten, aber bei der KPU/HPU ist davon nichts zu sehen sondern man hat den Eindruck, dass hier v.a. ein Unternehmen viel „forscht“ und über Lizenzierung auch Kohle macht. Des Weiteren kommen immer wieder neue Bücher ohne neue Inhalte, teilweise verkaufen die Autoren dann auch passend dazu ein B6/Zink Cocktail gleich mit. Zink und B6 wie auch andere Stoffe sind sicherlich nicht verkehrt wenn man sie zuführt, aber bei KPU/HPU kann man selten einen Mangel messen der ja irgendwie entstehen müsste wenn der Körper zu viel davon mit dem Urin ausscheidet. Auch wird KPU/HPU von Klinghardt stark propagiert, der mittlerweile irgendwas über Chemtrails faselt und sich in meinen Augen dadurch endgültig für alles disqualifiziert.
  • KPU kann anscheinend durch Borreliose ausgelöst werden, aber auch vererbt werden oder durch Vergiftungen entstehen.
  • Wirkte bei mir enorm positiv auf die Verträglichkeit von Essen anfangs wobei ich das auch direkt in einer neuen Umgebung eingenommen habe, d.h. das generelle Umfeld könnte natürlich auch dafür verantwortlich sein.
  • 1-2x täglich eine Kapsel vor einer Mahlzeit.
  • Zink soll für (Herpes)Viren wie Treibstoff wirken aber wirkt wiederum positiv gegen Gifte; Selen hingegen hilft gegen die Viren.

Koriander

  • Soll Schwermetalle sogar aus dem Gehirn ausleiten wobei auch hier nicht klar ist ob das stimmt weil schlichtweg Nachweise fehlen.
  • Benötigt für die Entgiftung erfolgreiche Kombination aus Chlorella und Bärlauch da ansonsten die Gifte nur verteilt werden sollen.
  • Wirkt antibiotisch.
  • 2x täglich mehrere Tropfen genommen; Einnahme nur ab und zu da ich das Gefühl habe, dass ich es nicht vertrage.

Alternative Methoden

Akupunktur

  • Ohrgeräusche ließen sich damit mittelmäßig gut behandeln aber nicht dauerhaft.
  • Das Nervensystem lässt sich bei mir sehr gut mit Akupunktur herunterfahren, noch besser sind Injektionen an gewissen Akupunkturpunkten wobei das bei mir auch nicht dauerhaft hält.

Manuelle Therapie

  • Ob Osteopathie, Physiotherapie, Rolfing, Chiropraktik, Massagen oder wie man es auch nennen mag – es hilft und ist weitaus ungefährlicher als fast alles an Medikamenten. Vielleicht nicht direkt zum Chiropraktiker, der das nur an einem Wochenende gelernt hat.
  • Wer sich den Weg zum Therapeuten sparen will, der kann sich mal eine Blackroll anschauen. Geniales Ding. Es ersetzt den Therapeuten nicht, aber es hilft ungemein bei akuten Problemen.

Schröpfen

  • Schröpfen ist uralt, habe ich aber erst nach knapp 3 Jahren für mich entdeckt. Es hilft erstaunlich gut, v.a. das blutige Schröpfen. Leider nicht dauerhaft bei mir.

Neuraltherapie (nach Huneke)

  • Hier und da liest man immer wieder was über die Neuraltherapie, bzw. Injektionen mit Procain oder anderen Mitteln. Manche kennen vielleicht die einfachste Form davon: Quaddeln am Rücken bei Rückenschmerzen. Über Umwege (Zahnarzt) bin ich erst auf diese Behandlungsmethode gestoßen. Ausprobieren kann kaum schaden, v.a. ist die Methode eigentlich recht billig weil 10 Injektionen Procain keine 10 Euro kosten – kommt eben darauf an wer behandelt und was verlangt wird. Vorteil der Behandlung ist, dass sie entweder sofort, d.h. sofort bis spätestens 24h danach, wirkt oder die Wirkung ausbleibt. Ein Versuch bringt also schnell Klarheit vorausgesetzt man erwischt die richtigen Stellen.
  • Ich habe keine Erfahrungen mit dem Anspritzen von Gelenken oder der Wirbelsäule – hier soll es aber laut Klinghardt sehr gute Wirkungen geben bezüglich Schmerzen und Beweglichkeit.
  • Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit dem Anspritzen von Narben wie auch der Nebenhöhlen und bestimmten Zähnen. Keine Ahnung wie oder warum es funktioniert, aber die Auswirkungen gingen weit über ein Placeboeffekt hinaus und waren ganzheitlich.
  • Bitte einen richtigen Arzt aufsuchen, Heilpraktiker dürfen weder im Mund noch tief ins Gewebe spritzen. Jeder Heilpraktiker, der das macht, ist unseriös und handelt wahrscheinlich illegal.

Alle Angaben ohne Gewähr und kein Anspruch auf Richtigkeit. Das sind lediglich meine Erfahrungen und mein Wissen. Die Infos ersetzen weder einen Arzt noch eine fachmännische Beratung. Es handelt sich hier weder um Bewerbung oder Empfehlung von Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln. Nebenwirkungen, Gegenanzeigen und weitere Informationen sind vom Arzt oder Apotheker zu erfragen.

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