thomas schulz https://www.tschulz.net ALLGÄU | DIGITALES | FOTOGRAFIE Sun, 29 Mar 2020 15:57:45 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4.1 https://www.tschulz.net/wp-content/uploads/2018/04/cropped-ts-logo-32x32.png thomas schulz https://www.tschulz.net 32 32 ADAC MX Masters Möggers https://www.tschulz.net/adac-mx-masters-moeggers-2/ https://www.tschulz.net/adac-mx-masters-moeggers-2/#comments Sun, 02 Jun 2019 19:57:18 +0000 https://www.tschulz.net/?p=30468 Die 1000%ige Fortsetzung im 3. Jahr in Möggers: ADAC MX Masters. Es war einfach wieder super. Das Wetter meinte es mehr als gut und es gab wieder spannende Rennen. Die Organisation war super und wir konnten wieder problemlos im Medienbereich direkt an der Strecke fotografieren. Die meisten Bilder entstanden mit dem Sony SEL70200G an der Sony A7II. Ein paar wenige Bilder wurden mit dem Kitobjektiv SEL2870 aufgenommen. Die Qualität der Bilder überraschte mich positiv, hab ich das Objektiv eigentlich nur zum Filmen günstig gebraucht gekauft. Mehr Brennweite wäre sicher nicht verkehrt, vielleicht bietet sich nächstes Jahr ja ein Sony 200-600mm an. Spenden dafür werden gerne angenommen…

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Die 1000%ige Fortsetzung im 3. Jahr in Möggers: ADAC MX Masters. Es war einfach wieder super. Das Wetter meinte es mehr als gut und es gab wieder spannende Rennen. Die Organisation war super und wir konnten wieder problemlos im Medienbereich direkt an der Strecke fotografieren. Die meisten Bilder entstanden mit dem Sony SEL70200G an der Sony A7II. Ein paar wenige Bilder wurden mit dem Kitobjektiv SEL2870 aufgenommen. Die Qualität der Bilder überraschte mich positiv, hab ich das Objektiv eigentlich nur zum Filmen günstig gebraucht gekauft. Mehr Brennweite wäre sicher nicht verkehrt, vielleicht bietet sich nächstes Jahr ja ein Sony 200-600mm an. Spenden dafür werden gerne angenommen…

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Objektivtest: E. Ludwig Meritar 50mm 2.9 (EXA) an Sony A7II https://www.tschulz.net/objektivtest-e-ludwig-meritar-50mm-2-9-exa-an-sony-a7ii/ https://www.tschulz.net/objektivtest-e-ludwig-meritar-50mm-2-9-exa-an-sony-a7ii/#respond Sat, 18 May 2019 15:08:20 +0000 https://www.tschulz.net/?p=30406 Geschichte Das E. Ludwig Meritar 50mm 2.9 ist alles, aber nicht perfekt. Gekauft habe ich es für 15 Euro auf dem Flohmarkt – bei einem Straßenpreis von 40-60 Euro also eher ein Schnäppchen. Da ich schon länger nicht mehr zum Fotografieren gekommen bin lag es auch 2-3 Monate im Schrank. Das Objektiv ist in einem ganz guten Zustand. Die Blende wie auch Fokusring lassen sich gut bedienen. Große Erwartungen hatte ich nicht an das Meritar. Auch beim Fotografieren dachte ich, dass das Ding eher für die Tonne ist. Erst bei der Nachbearbeitung der Bilder offenbart sich die Stärke des Objektivs: Charakter. Eckdaten Bajonett: EXA Brennweite: 50mm Lichtstärke: 2.9 optischer Aufbau (Elemente/Gruppen): 3/3 Blendenlamellen: 5 Naheinstellgrenze: 70cm Filterdurchmesser: 35mm Gewicht: 120g Praxiserfahrung Das Meritar ist gut erhalten. Die Blende ist leichtgängig und der Blendenmechanismus funktioniert einwandfrei. Fokussieren geht ziemlich weich und man hat ca. 270° zwischen Unendlich und Naheinstellgrenze. Die eher schlechte Offenblende von 2.9 liefert nicht unbedingt die Schärfe, die man erwartet. Die Bilder sind v.a. in der Mitte scharf und die Schärfe fällt merklich ab bis zum Rand. Das Bokeh ist hingegen äußerst angenehm. Abgeblendet auf Blende 4 oder 5.6 wird es sofort schärfer, aber am Rand bleibt es unscharf. Beim Fotografieren selbst und auch der erste Blick auf die RAW Dateien am Computer waren sehr enttäuschend, alles extrem flau und verwaschen. Von 90 Bildern kam kein einziges Bild annehmbar aus der Kamera raus. Allerdings hat eine einfache Entwicklung der RAW Dateien extrem viel rausgeholt. Farben und auch Kontrast kommen sehr gut raus. Die Schärfe ist nicht die Stärke des Objektivs, aber das eher ungewöhnliche Bokeh verleiht dem Meritar Charakter. Und das ist was, das moderne Objektive, die nahezu bis zur Perfektion korrigiert sind, nicht haben. Kein steriler chirurgischer Look, sondern perfekt unperferkt. Da spielen die chromatischen Aberrationen und Ränder, die teilweise gut sichtbar vorhanden sind, positiv mit rein. Eine Vignette ist bei Offenblende kaum zu erkennen. Das Focuspeaking funktioniert eher mittelmäßig, so richtig sicher kann man sich nicht sein wo es jetzt scharf ist. Die Belichtung hingegen wird im AV Modus recht treffsicher erkannt. Der Bildstabilisator an der A7II harmoniert mit dem Objektiv gut. Eigentlich wäre es ein klasse kleines Immerdrauf-Objektiv, aber durch das schwammige Scharfstellen ist es alles andere als schnell einsetzbar. Video: E. Ludwig Meritar 50mm 2.9 (EXA) Bilder: E. Ludwig Meritar 50mm 2.9 (EXA)

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Geschichte

Objektivtest: E. Ludwig Meritar 50mm 2.9 (EXA) an Sony A7IIDas E. Ludwig Meritar 50mm 2.9 ist alles, aber nicht perfekt. Gekauft habe ich es für 15 Euro auf dem Flohmarkt – bei einem Straßenpreis von 40-60 Euro also eher ein Schnäppchen. Da ich schon länger nicht mehr zum Fotografieren gekommen bin lag es auch 2-3 Monate im Schrank. Das Objektiv ist in einem ganz guten Zustand. Die Blende wie auch Fokusring lassen sich gut bedienen. Große Erwartungen hatte ich nicht an das Meritar. Auch beim Fotografieren dachte ich, dass das Ding eher für die Tonne ist. Erst bei der Nachbearbeitung der Bilder offenbart sich die Stärke des Objektivs: Charakter.

Eckdaten

  • Bajonett: EXA
  • Brennweite: 50mm
  • Lichtstärke: 2.9
  • optischer Aufbau (Elemente/Gruppen): 3/3
  • Blendenlamellen: 5
  • Naheinstellgrenze: 70cm
  • Filterdurchmesser: 35mm
  • Gewicht: 120g

Praxiserfahrung

Objektivtest: E. Ludwig Meritar 50mm 2.9 (EXA) an Sony A7IIDas Meritar ist gut erhalten. Die Blende ist leichtgängig und der Blendenmechanismus funktioniert einwandfrei. Fokussieren geht ziemlich weich und man hat ca. 270° zwischen Unendlich und Naheinstellgrenze. Die eher schlechte Offenblende von 2.9 liefert nicht unbedingt die Schärfe, die man erwartet. Die Bilder sind v.a. in der Mitte scharf und die Schärfe fällt merklich ab bis zum Rand. Das Bokeh ist hingegen äußerst angenehm. Abgeblendet auf Blende 4 oder 5.6 wird es sofort schärfer, aber am Rand bleibt es unscharf. Beim Fotografieren selbst und auch der erste Blick auf die RAW Dateien am Computer waren sehr enttäuschend, alles extrem flau und verwaschen. Von 90 Bildern kam kein einziges Bild annehmbar aus der Kamera raus. Allerdings hat eine einfache Entwicklung der RAW Dateien extrem viel rausgeholt. Farben und auch Kontrast kommen sehr gut raus. Die Schärfe ist nicht die Stärke des Objektivs, aber das eher ungewöhnliche Bokeh verleiht dem Meritar Charakter. Und das ist was, das moderne Objektive, die nahezu bis zur Perfektion korrigiert sind, nicht haben. Kein steriler chirurgischer Look, sondern perfekt unperferkt. Da spielen die chromatischen Aberrationen und Ränder, die teilweise gut sichtbar vorhanden sind, positiv mit rein. Eine Vignette ist bei Offenblende kaum zu erkennen. Das Focuspeaking funktioniert eher mittelmäßig, so richtig sicher kann man sich nicht sein wo es jetzt scharf ist. Die Belichtung hingegen wird im AV Modus recht treffsicher erkannt. Der Bildstabilisator an der A7II harmoniert mit dem Objektiv gut. Eigentlich wäre es ein klasse kleines Immerdrauf-Objektiv, aber durch das schwammige Scharfstellen ist es alles andere als schnell einsetzbar.

Video: E. Ludwig Meritar 50mm 2.9 (EXA)

Bilder: E. Ludwig Meritar 50mm 2.9 (EXA)

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ADAC MX Masters Möggers https://www.tschulz.net/adac-mx-masters-moeggers/ https://www.tschulz.net/adac-mx-masters-moeggers/#comments Sun, 15 Jul 2018 19:21:14 +0000 https://www.tschulz.net/?p=29862 Das zweite Jahr in Möggers: ADAC MX Masters. Was soll man sagen? Es war einfach geil! Spannende Rennen, perfektes Wetter, top Organisation und wir konnten zum Fotografieren auch direkt in den abgesperrten Bereich an der Strecke. Vielen Dank und großen Respekt an die Veranstalter. Mit der Sony A7II und somit Vollformat fotografiert es sich da auch gleich anders, von der Leistung der Kamera (Bildqualität und Look) bin ich beeindruckt auch wenn meine alte A6000 von der Serienbildgeschwindigkeit und dem Autofokus etwas besser war. Die Fotos entstanden hauptsächlich mit dem Sony 70-200 Objektiv – tolle Kombination mit der A7II. Daneben wurden ein paar Aufnahmen mit einem 24-70 G Master erstellt – einfach ein tolles Objektiv. Beeindruckt hat mich aber auch eine alte 300mm Russentonne mit Blende 5.5, teilweise mit 2x Telekonverter. Das Ding hat je nach Lichteinfall zwar öfters ziemlich blasse Ergebnisse geliefert, aber vereinzelt eben auch scharfe Bilder bei satten 600mm. Nächstes Jahr geht es zu 1000% wieder nach Möggers.

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Das zweite Jahr in Möggers: ADAC MX Masters. Was soll man sagen? Es war einfach geil! Spannende Rennen, perfektes Wetter, top Organisation und wir konnten zum Fotografieren auch direkt in den abgesperrten Bereich an der Strecke. Vielen Dank und großen Respekt an die Veranstalter. Mit der Sony A7II und somit Vollformat fotografiert es sich da auch gleich anders, von der Leistung der Kamera (Bildqualität und Look) bin ich beeindruckt auch wenn meine alte A6000 von der Serienbildgeschwindigkeit und dem Autofokus etwas besser war. Die Fotos entstanden hauptsächlich mit dem Sony 70-200 Objektiv – tolle Kombination mit der A7II. Daneben wurden ein paar Aufnahmen mit einem 24-70 G Master erstellt – einfach ein tolles Objektiv. Beeindruckt hat mich aber auch eine alte 300mm Russentonne mit Blende 5.5, teilweise mit 2x Telekonverter. Das Ding hat je nach Lichteinfall zwar öfters ziemlich blasse Ergebnisse geliefert, aber vereinzelt eben auch scharfe Bilder bei satten 600mm.

Nächstes Jahr geht es zu 1000% wieder nach Möggers.

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Studio & Street Wangen https://www.tschulz.net/studio-street-wangen-2/ https://www.tschulz.net/studio-street-wangen-2/#comments Sun, 06 May 2018 16:29:28 +0000 https://www.tschulz.net/?p=29707 Nachdem ich mittlerweile nur noch Instagram benutze melden sich immer neue Personen mit neuen Gesichtern. So auch die beiden Freundinnen. Zusammen mit meiner Freundin haben wir im Studio wie auch draußen in der Wangener Altstadt fotografiert. Ringlicht, Goodlight Stil mit 2 weißen Wänden und HSS Blitzfotografie draußen. Hat Spaß gemacht, wenn auch etwas chaotisch.

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Nachdem ich mittlerweile nur noch Instagram benutze melden sich immer neue Personen mit neuen Gesichtern. So auch die beiden Freundinnen. Zusammen mit meiner Freundin haben wir im Studio wie auch draußen in der Wangener Altstadt fotografiert. Ringlicht, Goodlight Stil mit 2 weißen Wänden und HSS Blitzfotografie draußen. Hat Spaß gemacht, wenn auch etwas chaotisch.

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Make-up Wangen https://www.tschulz.net/make-up-wangen/ https://www.tschulz.net/make-up-wangen/#respond Fri, 20 Apr 2018 19:41:03 +0000 https://www.tschulz.net/?p=29503 Bei diesem Shooting stand das extreme Schminken im Vordergrund. Dank dem Make-up von Sannigraphie ist das auch sehr gelungen. Natürlich auch ein sehr tolles Model mit einem wunderbaren Lächeln. Equipment war lediglich ein Ringlicht, die Sony A7II und (leihweise) das Sony GM 24-70mm 2.8 – ein klasse Objektiv.

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Bei diesem Shooting stand das extreme Schminken im Vordergrund. Dank dem Make-up von Sannigraphie ist das auch sehr gelungen. Natürlich auch ein sehr tolles Model mit einem wunderbaren Lächeln. Equipment war lediglich ein Ringlicht, die Sony A7II und (leihweise) das Sony GM 24-70mm 2.8 – ein klasse Objektiv.

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Studio & Street Wangen https://www.tschulz.net/studio-street-wangen/ https://www.tschulz.net/studio-street-wangen/#respond Sat, 07 Apr 2018 15:33:54 +0000 https://www.tschulz.net/?p=29465 Nachdem ich auf YouTube ein Video über eine Fotoecke gesehen habe musste ich diese natürlich auch bauen. Einfach 2x 2x1m große Schrankrückwände in weiß gekauft, etwas Klebeband und fertig war die Ecke. Dazu einen sehr günstigen Durchlichtschirm mit 1m Durchmesser und Aufsteckblitz. Ein Model, mit dem ich noch nicht geshootet habe, das aber posingsicherer war als viele andere. Sehr tolle Zusammenarbeit! Freundicherweise durfte ich mit noch ein Sony GM 24-70mm 2.8 leihen. Die Outdooraufnahmen entstanden mit dem Sony 85mm 1.8.

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Nachdem ich auf YouTube ein Video über eine Fotoecke gesehen habe musste ich diese natürlich auch bauen. Einfach 2x 2x1m große Schrankrückwände in weiß gekauft, etwas Klebeband und fertig war die Ecke. Dazu einen sehr günstigen Durchlichtschirm mit 1m Durchmesser und Aufsteckblitz. Ein Model, mit dem ich noch nicht geshootet habe, das aber posingsicherer war als viele andere. Sehr tolle Zusammenarbeit! Freundicherweise durfte ich mit noch ein Sony GM 24-70mm 2.8 leihen. Die Outdooraufnahmen entstanden mit dem Sony 85mm 1.8.

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Objektivtest: Yashica DSB 55mm 2.0 (C/Y) an Sony A7II https://www.tschulz.net/objektivtest-yashica-dsb-55mm-2-0-c-y-an-sony-a7ii/ https://www.tschulz.net/objektivtest-yashica-dsb-55mm-2-0-c-y-an-sony-a7ii/#respond Mon, 12 Mar 2018 16:37:33 +0000 https://www.tschulz.net/?p=29036 Geschichte Das Yashica DSB 55mm 2.0 ist ein recht einfaches und unspektakuläres Objektiv. Es liegt schon Monate im Schrank und falls es benutzt wurde, dann nur um festzustellen, dass man es nicht wirklich benutzen muss. Ergattert habe ich das Objektiv auf einem Flohmarkt für 15-20 Euro, vielleicht auch weniger – alles zu viel. Auf eBay bezahlt man eher 30-50 Euro. Dafür bekommt man schon ein Minolta 50mm 1.4 – und damit eine um Welten bessere Linse. Das Glas und die Mechanik vom Yashica DSB 55mm 2.9 sind auch in einem sehr guten Zustand, lediglich der Gummi am Fokusring war komplett hinüber und wurde von mir beinahe schon hingebungsvoll mit einem Stück Lederband und Sekundenkleber “repariert”. Funktioniert also problemlos. Eckdaten Bajonett: C/Y Brennweite: 55mm Lichtstärke: 2.0 optischer Aufbau (Elemente/Gruppen): 6/4 Blendenlamellen: 6 Naheinstellgrenze: 50cm Filterdurchmesser: 52mm Gewicht: 200g Bilder Objektiv Praxiserfahrung Das Yashica ist in einem sehr guten Zustand bis auf den ledernen Fokusringersatz. Blende einwandfrei leichtgängig, Fokus sehr angenehm weich bedienbar. Bei Offenblende ist die Schärfe gerade noch OK, v.a. in der Mitte. Das Bokeh finde ich sehr unruhig, wird zwar auch gut cremig aber mit teils sehr starken chromatischen Aberrationen drin. Dazu sind die Bubbles sehr ungleichmäßig. Abgeblendet wird es zwar schärfer, aber auch nicht bis zum Rand. Die Farben sind eher ziemlich langweilig, so richtig knackig kommt da nichts rüber. In Kombination ergibt das schon Bilder, die jetzt nicht schlecht sind, aber keinesfalls gut. Mittig scharf, unruhiges Bokeh und nicht wirklich bunt?! Naja, nicht mein Fall. Chromatische Aberrationen sind sichtbar vorhanden. Vignette ist bei Offenblende deutlich sichtbar. Fokussieren geht problemlos, Focuspeaking funktioniert einwandfrei. Belichtung hingegen wird im AV Modus nicht immer treffsicher erkannt. Der interne Stabilisator an der A7II ist wirklich ein Traum, gerade beim Filmen und diesen leichten 55mm möchte ich ihn nicht missen. Das Yahica DSB 55mm 2.0 ist sicher nicht das schlechteste Objektiv, das ich benutzt habe. Aber ich habe halt absolut keine Verwendung dafür. Video: Yashica DSB 55mm 2.0 (C/Y) Bilder: Yashica DSB 55mm 2.0 (C/Y)

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Geschichte

Objektivtest: Yashica DSB 55mm 2.0 (C/Y) an Sony A7IIDas Yashica DSB 55mm 2.0 ist ein recht einfaches und unspektakuläres Objektiv. Es liegt schon Monate im Schrank und falls es benutzt wurde, dann nur um festzustellen, dass man es nicht wirklich benutzen muss. Ergattert habe ich das Objektiv auf einem Flohmarkt für 15-20 Euro, vielleicht auch weniger – alles zu viel. Auf eBay bezahlt man eher 30-50 Euro. Dafür bekommt man schon ein Minolta 50mm 1.4 – und damit eine um Welten bessere Linse.

Das Glas und die Mechanik vom Yashica DSB 55mm 2.9 sind auch in einem sehr guten Zustand, lediglich der Gummi am Fokusring war komplett hinüber und wurde von mir beinahe schon hingebungsvoll mit einem Stück Lederband und Sekundenkleber “repariert”. Funktioniert also problemlos.

Eckdaten

  • Bajonett: C/Y
  • Brennweite: 55mm
  • Lichtstärke: 2.0
  • optischer Aufbau (Elemente/Gruppen): 6/4
  • Blendenlamellen: 6
  • Naheinstellgrenze: 50cm
  • Filterdurchmesser: 52mm
  • Gewicht: 200g

Bilder Objektiv

Praxiserfahrung

Das Yashica ist in einem sehr guten Zustand bis auf den ledernen Fokusringersatz. Blende einwandfrei leichtgängig, Fokus sehr angenehm weich bedienbar.

Bei Offenblende ist die Schärfe gerade noch OK, v.a. in der Mitte. Das Bokeh finde ich sehr unruhig, wird zwar auch gut cremig aber mit teils sehr starken chromatischen Aberrationen drin. Dazu sind die Bubbles sehr ungleichmäßig. Abgeblendet wird es zwar schärfer, aber auch nicht bis zum Rand. Die Farben sind eher ziemlich langweilig, so richtig knackig kommt da nichts rüber. In Kombination ergibt das schon Bilder, die jetzt nicht schlecht sind, aber keinesfalls gut. Mittig scharf, unruhiges Bokeh und nicht wirklich bunt?! Naja, nicht mein Fall.

Chromatische Aberrationen sind sichtbar vorhanden. Vignette ist bei Offenblende deutlich sichtbar.

Fokussieren geht problemlos, Focuspeaking funktioniert einwandfrei. Belichtung hingegen wird im AV Modus nicht immer treffsicher erkannt. Der interne Stabilisator an der A7II ist wirklich ein Traum, gerade beim Filmen und diesen leichten 55mm möchte ich ihn nicht missen. Das Yahica DSB 55mm 2.0 ist sicher nicht das schlechteste Objektiv, das ich benutzt habe. Aber ich habe halt absolut keine Verwendung dafür.

Video: Yashica DSB 55mm 2.0 (C/Y)

Bilder: Yashica DSB 55mm 2.0 (C/Y)

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Objektivtest: Meyer-Optik Görlitz Primotar 180mm 3.5 (M42) an Sony A7II https://www.tschulz.net/objektivtest-meyer-optik-goerlitz-primotar-180mm-3-5-m42-an-sony-a7ii/ https://www.tschulz.net/objektivtest-meyer-optik-goerlitz-primotar-180mm-3-5-m42-an-sony-a7ii/#comments Mon, 05 Mar 2018 20:22:42 +0000 https://www.tschulz.net/?p=28965 Geschichte Das Meyer-Optik Görlitz Primotar 180mm 3.5 ist nicht unbedingt ein seltenes Objektiv, schließlich wurden die Primotare schon in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt und bis in die 60er Jahre gebaut. “Abgelöst” wurde das Primotar 180mm dann vom Orestegor 200mm. Das Objektiv kostete mich 20 Euro und dazu noch Versandkosten und ist in einem akzeptablen Zustand. Angesichts der Mondpreise auf eBay von 70 bis knapp 300 Euro ein echtes Schnäppchen. Das Primotar 180mm 3.5 ist insgesamt ein wirklich solides Objektiv. Keine krassen Stärken, aber auch keine richtigen Schwächen, die das Gesamtbild trüben. Es ist halt ein Brocken, der zum Fokussieren auch ordentlich gedreht werden will. Eckdaten Bajonett: M42 Brennweite: 180mm Lichtstärke: 3.5 optischer Aufbau (Elemente/Gruppen): 4/3 Blendenlamellen: 15 Naheinstellgrenze: 220cm Filterdurchmesser: 67mm Gewicht: 800g Bilder Objektiv Praxiserfahrung Das Primotar 180mm 3.5 ist äußerlich nicht gerade im besten Zustand, Blende funktioniert aber super und das Glas ist sauber. Spricht für die Wertigkeit. Die Schärfe ist ganz gut bei Offenblende und leicht abgeblendet wird sie noch etwas besser. Mehr Schärfe geht immer, aber hier gibt’s nichts auszusetzen. Die Blende lässt sich durchgehend verstellen, d.h. kein Einrasten. Das Bokeh bei 180mm ist natürlich sofort recht cremig, dennoch auch sehr harmonisch. Die Bubbles sind sehr schön. Insgesamt nicht die Bestnote für das Bokeh, aber schon beeindruckend. Die Farben sind OK, ein Flektogon ist da wesentlich knackiger und hat gesättigtere Farben. Das Primotar schafft es nicht immer solch gute Farben auf den Sensor zu bringen. Andererseits sackt es aber auch nicht so krass ab wie viele anderen alten Objektive, d.h. ein blasses und kontrastloses Bild bekommt man fast nie zu sehen. In der Nachbearbeitung sind die Bilder natürlich dann auch leicht zu korrigieren und zu optimieren, d.h. Dynamik und ggf. Sättigung etwas hochziehen und dann passt es auch. Chromatische Aberrationen sind vorhanden, offenblendig dominiert v.a. grün aber irgendwie stört es nicht wirklich. Im Gegenteil, gerade bei den Bubbles gehört das zum Look des Objektivs. Pink sieht man eher in Extremsituationen nur leicht hervortreten. Entfernen lassen sich die chromatischen Aberrationen aber problemlos. Nicht ganz einfach ist das Fokussieren; der dicke Primotar Brummer will bewegt werden! Man kann und muss teils sehr fein fokussieren – bis zu einer Entfernung von ca. 60m bevor es auf  Unendlich fokussiert. Das geht nicht unbedingt locker von der Hand, gerade auch wenn bewegende Motive zu sehen sind. Andere Objektive bzw. kürzere Brennweiten haben die Unendlichkeitseinstellung meist viel näher. Dazu kommt noch eine Besonderheit bei manch spiegellosen Kameras: Schwarze Streifen oben oder unten im Bild. Beim ersten Test habe ich mir damit ca. die Hälfte der Bilder versaut und fand keine Lösung. Erst als ich in einer Gruppe die Bilder zeigte kamen entsprechende Hinweise auf den Auslöer: Elektronische erster Verschlussvorhang. Sony schreibt dazu: WICHTIG: Setzen Sie den elektronischen ersten Verschlussvorhang in den folgenden Situationen auf Aus. Bei Aufnahmen mit kurzer Verschlusszeit und einem Objektiv mit großem Durchmesser (großer Blende)Wenn der elektronische erste Verschlussvorhang auf Ein gesetzt ist, kann je nach Motiv und Aufnahmebedingungen eventuell Ghosting eines unscharfen Bereichs auftreten. Setzen Sie die Funktion in solchen Fällen auf Aus. In der Praxis sind das eben schwarze Balken bei diesem Objektiv. Die treten dann ab ca 1/1600s auf. Nach dem Deaktivieren des elektronischen ersten Verschlussvorhangs gab es gar keine Probleme mehr. Focuspeaking könnte besser funktionieren, hier sind teilweise die Bubbles wie auch unscharfe Bereiche als scharf gekennzeichnet. Der interne Stabilisator an der A7II funktioniert hingegen wirklich super. Auch Filmaufnahmen aus der Hand mit 180mm sind locker möglich. Bei guten 20 Euro Anschaffungspreis in meinem Fall kann ich nicht meckern, Objektiv wird aber sicher früher oder später wieder den Besitzer wechseln weil unhandlich. Dennoch sehr nett. Video: Meyer-Optik Görlitz Primotar 180mm 3.5 (M42) Bilder: Meyer-Optik Görlitz Primotar 180mm 3.5 (M42)

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Geschichte

Objektivtest: Meyer-Optik Görlitz Primotar 180mm 3.5 (M42) an Sony A7IIDas Meyer-Optik Görlitz Primotar 180mm 3.5 ist nicht unbedingt ein seltenes Objektiv, schließlich wurden die Primotare schon in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt und bis in die 60er Jahre gebaut. “Abgelöst” wurde das Primotar 180mm dann vom Orestegor 200mm. Das Objektiv kostete mich 20 Euro und dazu noch Versandkosten und ist in einem akzeptablen Zustand. Angesichts der Mondpreise auf eBay von 70 bis knapp 300 Euro ein echtes Schnäppchen.

Das Primotar 180mm 3.5 ist insgesamt ein wirklich solides Objektiv. Keine krassen Stärken, aber auch keine richtigen Schwächen, die das Gesamtbild trüben. Es ist halt ein Brocken, der zum Fokussieren auch ordentlich gedreht werden will.

Eckdaten

  • Bajonett: M42
  • Brennweite: 180mm
  • Lichtstärke: 3.5
  • optischer Aufbau (Elemente/Gruppen): 4/3
  • Blendenlamellen: 15
  • Naheinstellgrenze: 220cm
  • Filterdurchmesser: 67mm
  • Gewicht: 800g

Bilder Objektiv

Praxiserfahrung

Das Primotar 180mm 3.5 ist äußerlich nicht gerade im besten Zustand, Blende funktioniert aber super und das Glas ist sauber. Spricht für die Wertigkeit.

Die Schärfe ist ganz gut bei Offenblende und leicht abgeblendet wird sie noch etwas besser. Mehr Schärfe geht immer, aber hier gibt’s nichts auszusetzen. Die Blende lässt sich durchgehend verstellen, d.h. kein Einrasten. Das Bokeh bei 180mm ist natürlich sofort recht cremig, dennoch auch sehr harmonisch. Die Bubbles sind sehr schön. Insgesamt nicht die Bestnote für das Bokeh, aber schon beeindruckend. Die Farben sind OK, ein Flektogon ist da wesentlich knackiger und hat gesättigtere Farben. Das Primotar schafft es nicht immer solch gute Farben auf den Sensor zu bringen. Andererseits sackt es aber auch nicht so krass ab wie viele anderen alten Objektive, d.h. ein blasses und kontrastloses Bild bekommt man fast nie zu sehen. In der Nachbearbeitung sind die Bilder natürlich dann auch leicht zu korrigieren und zu optimieren, d.h. Dynamik und ggf. Sättigung etwas hochziehen und dann passt es auch.

Chromatische Aberrationen sind vorhanden, offenblendig dominiert v.a. grün aber irgendwie stört es nicht wirklich. Im Gegenteil, gerade bei den Bubbles gehört das zum Look des Objektivs. Pink sieht man eher in Extremsituationen nur leicht hervortreten. Entfernen lassen sich die chromatischen Aberrationen aber problemlos.

Nicht ganz einfach ist das Fokussieren; der dicke Primotar Brummer will bewegt werden! Man kann und muss teils sehr fein fokussieren – bis zu einer Entfernung von ca. 60m bevor es auf  Unendlich fokussiert. Das geht nicht unbedingt locker von der Hand, gerade auch wenn bewegende Motive zu sehen sind. Andere Objektive bzw. kürzere Brennweiten haben die Unendlichkeitseinstellung meist viel näher.

Objektivtest: Meyer-Optik Görlitz Primotar 180mm 3.5 (M42) an Sony A7IIDazu kommt noch eine Besonderheit bei manch spiegellosen Kameras: Schwarze Streifen oben oder unten im Bild. Beim ersten Test habe ich mir damit ca. die Hälfte der Bilder versaut und fand keine Lösung. Erst als ich in einer Gruppe die Bilder zeigte kamen entsprechende Hinweise auf den Auslöer: Elektronische erster Verschlussvorhang. Sony schreibt dazu:

WICHTIG: Setzen Sie den elektronischen ersten Verschlussvorhang in den folgenden Situationen auf Aus.

  • Bei Aufnahmen mit kurzer Verschlusszeit und einem Objektiv mit großem Durchmesser (großer Blende)Wenn der elektronische erste Verschlussvorhang auf Ein gesetzt ist, kann je nach Motiv und Aufnahmebedingungen eventuell Ghosting eines unscharfen Bereichs auftreten. Setzen Sie die Funktion in solchen Fällen auf Aus.

In der Praxis sind das eben schwarze Balken bei diesem Objektiv. Die treten dann ab ca 1/1600s auf. Nach dem Deaktivieren des elektronischen ersten Verschlussvorhangs gab es gar keine Probleme mehr.

Focuspeaking könnte besser funktionieren, hier sind teilweise die Bubbles wie auch unscharfe Bereiche als scharf gekennzeichnet. Der interne Stabilisator an der A7II funktioniert hingegen wirklich super. Auch Filmaufnahmen aus der Hand mit 180mm sind locker möglich. Bei guten 20 Euro Anschaffungspreis in meinem Fall kann ich nicht meckern, Objektiv wird aber sicher früher oder später wieder den Besitzer wechseln weil unhandlich. Dennoch sehr nett.

Video: Meyer-Optik Görlitz Primotar 180mm 3.5 (M42)

Bilder: Meyer-Optik Görlitz Primotar 180mm 3.5 (M42)

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Objektivtest: Zenit MC Telezenitar 135mm 2.8 (M42) an Sony A7II https://www.tschulz.net/objektivtest-zenit-mc-telezenitar-135mm-2-8-m42-an-sony-a7ii/ https://www.tschulz.net/objektivtest-zenit-mc-telezenitar-135mm-2-8-m42-an-sony-a7ii/#respond Thu, 22 Feb 2018 18:18:02 +0000 https://www.tschulz.net/?p=28897 Geschichte Das Zenit MC Telezenitar 135mm 2.8 ist eher rar und so richtig viele Informationen findet man darüber nicht. Ein paar wenige Videos, vereinzelte Einträge in Foren und auf russischen Seiten – das war’s dann aber auch schon. Es soll das allerschärfste 135mm Objektiv sein. Klar. Wenn man sich so durch’s World Wide Web liest, dann ist fast jedes Objektiv total scharf. Ein wirkliches Telezenitar Angebot gibt es hier in Deutschland auch nicht, vereinzelt findet man welche auf eBay für ca. 200 Euro oder mehr. Produziert wurde es wohl zwischen 1983 und 2003 und anscheinend wurde die Produktion ab 2014 wieder aufgenommen. Aber mein russisch ist eher schlecht und Google Translator hilft mir auch nicht viel weiter. Mein Telezenitar kaufte ich über eBay Kleinanzeigen und es war auf den ersten Blick fast neuwertig. Dumm nur, dass die Blende leicht hängt, aber das ließ sich leicht reparieren und macht im Alltag keine Probleme mehr. Äußerlich fast wie neu. Glas sehr gut erhalten. Fokus fast butterweich und Blende rastet gut ein. Streulichblende ist dabei, lässt sich problemlos vorne aufschrauben und ist nicht wirklich groß. Von der Leistung überzeugt es, wobei es Licht und Schatten gibt (oder eher Schärfe und chromatische Aberrationen). Eckdaten Bajonett: M42 Brennweite: 135mm Lichtstärke: 2.8 optischer Aufbau (Elemente/Gruppen): 5/4 Blendenlamellen: 8 Naheinstellgrenze: 130cm Filterdurchmesser: 58mm Gewicht: 424g Bilder Objektiv Praxiserfahrung Das Objektiv ist sehr gut erhalten, wenn nicht sogar “neu” im Sinne von unbenutzt aber jahrelang rumgelegen. Schöne stabile Metallkonstruktion samt Streulichblende. Glas und alles einfach top. Dazu die russische Robustheit; d.h. ähnlich wie bei einem Helios 44 lässt es sich problemlos zerlegen. Das allerschärfste 135mm Objektiv ist es wahrscheinlich nicht. Es ist aber bei Blende 2.8 schon sehr scharf. Abgeblendet wird es noch schärfer und bei Blende 8.0 ist es wirklich knackigst scharf, da springt einem schon die Schärfe im elektronischen Sucher ins Auge. In den Bildern schaut die Schärfe wie eingehämmert aus, das ist schon krass. Bokeh ist sehr angenehm, alles harmonisch cremig. Bubbles lassen sich auch erzeugen. Farben toll, wobei bei Streulicht es teilweise leicht einbricht und alles blass wird. Aber in einem geringen Maße, d.h. in der Nachbearbeitung kann man das problemlos ausgleichen. Chromatische Aberrationen hat es, offenblendig dominiert v.a. pink wobei grün auch zu sehen ist. Lässt sich trotz der v.a. stark sichtbaren Pinkanteile aber beides recht leicht entfernen und durch Abblenden wird es weniger. Blende einstellen ist ganz normal und einfach, Blendenring rastet ein. Fokussieren geht auch super, wirklich weich. Das Objektiv habe ich wie auf den Bildern zu sehen ist erstmal nur in der Wohnung und in trister Winterlandschaft getestet. Werde es sicher auch im Studio einsetzen, gerade bei Blende 8 nagelt es die Bilder regelrecht auf den Sensor. Von der Schärfe überzeugt es mich auf jeden Fall, Handhabung und alles eigentlich echt gut. Chromatische Aberrationen sind nicht das große Problem. Focuspeaking und der interne Stabilisator an der A7II funktionieren super. Wichtig: Sollte die Blende klemmen oder nicht richtig tun, lässt sich das meist ganz leicht beheben. Auf der Rückseite befindet sich leicht zugänglich ein Ring mit Aussparung über dem Glas. Diese Aussparung sollte zwar nicht verrutschen, aber bei mir hat sie eben einen Teil den Blendenkonstruktion blockiert. Man muss also nur hinten ein Metallelement herausdrehen was sogar mit der Hand möglich sein sollte. Dann den Ring mit Aussparung etwas drehen, schauen ob die Blende geht und dann das Element wieder draufschrauben. Lediglich darauf achten, dass beim Draufschrauben der Ring nicht mitgedreht wird. Video: Zenit MC Telezenitar 135mm 2.8 (M42) Bilder: Zenit MC Telezenitar 135mm 2.8 (M42) Wie wurde der Objektivtest durchgeführt? Damit die Ergebnisse halbwegs vergleichbar sind wurden alle Tests möglichst identisch durchgeführt. Folgende Einstellungen wurden an der Kamera (Sony A7II) vorgenommen: AV Modus JPG mit Farbprofil “Standard” und in Adobe Lightroom auf 1920 Pixel (lange Kante) begrenzt Offenblende, leicht abgeblendet und bei Blende 8 (Blende steht jeweils unter den Fotos) Streulichtblende benutzt (alte Objektive sind sehr anfällig für Streulicht)

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Geschichte

Objektivtest: Zenit MC Telezenitar 135mm 2.8 (M42) an Sony A7IIDas Zenit MC Telezenitar 135mm 2.8 ist eher rar und so richtig viele Informationen findet man darüber nicht. Ein paar wenige Videos, vereinzelte Einträge in Foren und auf russischen Seiten – das war’s dann aber auch schon. Es soll das allerschärfste 135mm Objektiv sein. Klar. Wenn man sich so durch’s World Wide Web liest, dann ist fast jedes Objektiv total scharf. Ein wirkliches Telezenitar Angebot gibt es hier in Deutschland auch nicht, vereinzelt findet man welche auf eBay für ca. 200 Euro oder mehr. Produziert wurde es wohl zwischen 1983 und 2003 und anscheinend wurde die Produktion ab 2014 wieder aufgenommen. Aber mein russisch ist eher schlecht und Google Translator hilft mir auch nicht viel weiter.

Mein Telezenitar kaufte ich über eBay Kleinanzeigen und es war auf den ersten Blick fast neuwertig. Dumm nur, dass die Blende leicht hängt, aber das ließ sich leicht reparieren und macht im Alltag keine Probleme mehr. Äußerlich fast wie neu. Glas sehr gut erhalten. Fokus fast butterweich und Blende rastet gut ein. Streulichblende ist dabei, lässt sich problemlos vorne aufschrauben und ist nicht wirklich groß. Von der Leistung überzeugt es, wobei es Licht und Schatten gibt (oder eher Schärfe und chromatische Aberrationen).

Eckdaten

  • Bajonett: M42
  • Brennweite: 135mm
  • Lichtstärke: 2.8
  • optischer Aufbau (Elemente/Gruppen): 5/4
  • Blendenlamellen: 8
  • Naheinstellgrenze: 130cm
  • Filterdurchmesser: 58mm
  • Gewicht: 424g

Bilder Objektiv

Praxiserfahrung

Das Objektiv ist sehr gut erhalten, wenn nicht sogar “neu” im Sinne von unbenutzt aber jahrelang rumgelegen. Schöne stabile Metallkonstruktion samt Streulichblende. Glas und alles einfach top. Dazu die russische Robustheit; d.h. ähnlich wie bei einem Helios 44 lässt es sich problemlos zerlegen.

Das allerschärfste 135mm Objektiv ist es wahrscheinlich nicht. Es ist aber bei Blende 2.8 schon sehr scharf. Abgeblendet wird es noch schärfer und bei Blende 8.0 ist es wirklich knackigst scharf, da springt einem schon die Schärfe im elektronischen Sucher ins Auge. In den Bildern schaut die Schärfe wie eingehämmert aus, das ist schon krass. Bokeh ist sehr angenehm, alles harmonisch cremig. Bubbles lassen sich auch erzeugen. Farben toll, wobei bei Streulicht es teilweise leicht einbricht und alles blass wird. Aber in einem geringen Maße, d.h. in der Nachbearbeitung kann man das problemlos ausgleichen.

Chromatische Aberrationen hat es, offenblendig dominiert v.a. pink wobei grün auch zu sehen ist. Lässt sich trotz der v.a. stark sichtbaren Pinkanteile aber beides recht leicht entfernen und durch Abblenden wird es weniger.

Blende einstellen ist ganz normal und einfach, Blendenring rastet ein. Fokussieren geht auch super, wirklich weich.

Das Objektiv habe ich wie auf den Bildern zu sehen ist erstmal nur in der Wohnung und in trister Winterlandschaft getestet. Werde es sicher auch im Studio einsetzen, gerade bei Blende 8 nagelt es die Bilder regelrecht auf den Sensor. Von der Schärfe überzeugt es mich auf jeden Fall, Handhabung und alles eigentlich echt gut. Chromatische Aberrationen sind nicht das große Problem. Focuspeaking und der interne Stabilisator an der A7II funktionieren super.

Wichtig: Sollte die Blende klemmen oder nicht richtig tun, lässt sich das meist ganz leicht beheben. Auf der Rückseite befindet sich leicht zugänglich ein Ring mit Aussparung über dem Glas. Diese Aussparung sollte zwar nicht verrutschen, aber bei mir hat sie eben einen Teil den Blendenkonstruktion blockiert. Man muss also nur hinten ein Metallelement herausdrehen was sogar mit der Hand möglich sein sollte. Dann den Ring mit Aussparung etwas drehen, schauen ob die Blende geht und dann das Element wieder draufschrauben. Lediglich darauf achten, dass beim Draufschrauben der Ring nicht mitgedreht wird.

Video: Zenit MC Telezenitar 135mm 2.8 (M42)

Bilder: Zenit MC Telezenitar 135mm 2.8 (M42)

Wie wurde der Objektivtest durchgeführt?

Damit die Ergebnisse halbwegs vergleichbar sind wurden alle Tests möglichst identisch durchgeführt. Folgende Einstellungen wurden an der Kamera (Sony A7II) vorgenommen:

  • AV Modus
  • JPG mit Farbprofil “Standard” und in Adobe Lightroom auf 1920 Pixel (lange Kante) begrenzt
  • Offenblende, leicht abgeblendet und bei Blende 8 (Blende steht jeweils unter den Fotos)
  • Streulichtblende benutzt (alte Objektive sind sehr anfällig für Streulicht)

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Narrensprung Wangen https://www.tschulz.net/narrensprung-wangen-5/ https://www.tschulz.net/narrensprung-wangen-5/#respond Mon, 12 Feb 2018 18:57:35 +0000 https://www.tschulz.net/?p=28554 Die Wangemer Fasnet ist ein lebendiger Brauch. Der Narrensprung in Wangen findet seit jeher am Rosenmontag statt. Als Kind ist man fasziniert, als Jugendlicher gibt es viel zu feiern und mittlerweile fotografiere ich das bunte Treiben einfach gerne. “Schelle Schelle Schellau” – das ist die schwäbisch-alemannische Fasnet in Wangen.

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Die Wangemer Fasnet ist ein lebendiger Brauch. Der Narrensprung in Wangen findet seit jeher am Rosenmontag statt. Als Kind ist man fasziniert, als Jugendlicher gibt es viel zu feiern und mittlerweile fotografiere ich das bunte Treiben einfach gerne. “Schelle Schelle Schellau” – das ist die schwäbisch-alemannische Fasnet in Wangen.

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